1. FC Köln erobert den Storelights-Cup

1. FC Köln erobert den Storelights-Cup

Der 1. FC Köln feierte ein famoses Comeback am Sonntag. Nachdem der Effzeh am Samstag noch nur auf Rang 3 in seiner Vorrunden-Gruppe lag, kämpften sich die Kölner am Sonntag zurück, erreichten noch das Halbfinale und sicherte sich schlussendlich auch den Titel. Auch weiter unten bei den Abschlussplatzierungen gab es viel Bewegung und einige Mannschaften, wie etwa Eintracht Braunschweig, konnten sich gegenüber der Vorrunde noch merklich verbessern.

Zwischenrunde – Gruppe A

Früh in der ersten Zwischenrundengruppe kam es zu einem echten Topspiel zwischen Titelverteidiger RB Leipzig und dem bis dahin ungeschlagenen Bröndby IF. Durch ein deutliches 3:0 in der hochklassigen Partie konnte RBL noch an den Dänen vorbeiziehen und als Gruppensieger in das Halbfinale einziehen. Auf den hinteren Plätzen zog FDS Suomi noch am SV Rödinghausen vorbei, den die Finnen knapp mit 3:2 besiegten – nach aufopferungsvollem Kampf des SVR und zwischenzeitlichem 3:0-Vorsprung.

Die Abschlusstabelle der Gruppe A führte RB Leipzig an, vor Bröndby IF. Dahinter sortierten sich Braunschweig und die finnische Fußballschule FDS ein – vor dem SV Rödinghausen und Co-Gastgeber SV Löhne-Obernbeck.

Zwischenrunde – Gruppe B

Eine besondere Partie war traditionell das Derby zwischen Arminia Bielefeld und Preußen Münster, das die Ostwestfalen mit 4:2 gewannen – Torwarttor von Torhüter Lenni Fahrenwald inklusive. Zweimal hatten die jungen Adler dabei allerdings auch geführt – 1:0 und 2:1. Auch Gastgeber RW Kirchlengern trug sich nochmal in die Torschützenliste ein, etwa zum umjubelten 1:0 beim 1:11 gegen den 1. FC Köln. Oder gleich zweimal beim 2:4 gegen Arminia Bielefeld, für das die Elsekicker auch nach Abpfiff vom Publikum gefeiert wurden.

Damit landete am Ende Arminia Bielefeld auf Rang 1 vor dem 1. FC Köln und VfL Bochum. Auf den weiteren Plätzen landeten Preußen Münster, die gemeinsame Akademie vom FC Twente Enschede und Heracles Almelo sowie Co-Gastgeber RW Kirchlengern.

Finalrunde

In der K.o.-Phase gab es einige knappe Duelle. So war das Spiel um Platz 9 zwischen Heracles/Almelo und dem SV Rödinghausen lange offen. Bis kurz vor Schluss stand es 2:2, ehe den Wiehenkickern ein später Doppelschlag zum 4:2-Sieg gelang. Spannend war etwa auch das Zwischen-Duell von Eintracht Braunschweig und Preußen Münster, bei dem die Braunschweiger einen 0:1-Rückstand drehten. Münster wiederum drehte durch einen Last-Minute-Treffer das Spiel um Platz 7 gegen FDS Suomi und gewann 2:1.

Und natürlich ging es auch in den Halbfinals zur Sache. Der 1. FC Köln drehte seine Partie gegen RB Leipzig, um das Final-Ticket durch ein 3:2 zu buchen. Deutlicher machte es Arminia Bielefeld, die 4:0 gegen Bröndby IF gewannen.

Hin und her ging es im Spiel um Platz 3, einmal ging Bröndby IF in Führung, zweimal führte RB Leipzig. 4:2 lautete der Endstand für die Sachsen, die die Dänen damit zweimal schlugen. Schlussendlich kam es dann zum Finale. Einem Spiel, dass in diesem Jahr wahrlich zwei Sieger verdient hätte. 1:0 lautete der Endstand für den 1. FC Köln – gut und gerne hätte es aber auch 5:5 enden können. Auf beiden Seiten gab es zahlreiche hochkarätige Chancen, doch Rettungstaten und tolle Torwartparaden sowie Pech verhinderten mehrere Tore.

Die Abschlusstabelle sah dann so aus:

  1. 1. FC Köln
  2. Arminia Bielefeld
  3. RB Leipzig
  4. Bröndby IF
  5. Eintracht Braunschweig
  6. VfL Bochum
  7. SC Preußen Münster
  8. FDS Suomi
  9. SV Rödinghausen
  10. FC Twente/Heracles Academie
  11. FC RW Kirchlengern
  12. SV Löhne-Obernbeck